Tag MXI

•Mai 14, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

95 Tage bereits vergangen, aber genug von mir.

Hab mir vor kurzem bisschen Musik gekauft. Hier meine Reviews:

Mando Diao – Give Me Fire   8 von 10

Art Brut – Art Brut VS. Satan   7 von 10

Vampire Weekend – Vampire Weekend   7 von 10

The Von Bondies – Love, Hate And Then There’s You   6 von 10

Kilians – They Are Calling Your Name   7 von 10

The Virgins – The Virgins   7 von 10

Hab kein Bock auf große Worte. Einfach selber anhören. Sehr zu empfehlen is dabei die neue Mando Diao auf Vinyl. Hammermäßige Soundqualität.

Die nächsten Anschaffungen werden Maximo Park und Kasabian sein. Vor allem Kasabian bin ich gespannt. Extremst tanzbare Mucke. Bitte anhören sonst setzts was:

Tag MIX

•Mai 12, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

93 Tage

Tag CMIX

•Februar 1, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

I hob etz koa Zeit!

Tag DCCCLXXXXVII

•Januar 20, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

Spruch des Tages:

“Oh Gott, geht der Scheiß scho wieder los!” – Florian L.

Kontext: Florian L. (Name könnte von der Redaktion geändert worden sein) schaut gerade, wie schon die komplette letzte Woche, mit, von mir nicht verständlicher Begeisterung das Dschungelcamp, als ein Werbetrailer für die neue Deutschland sucht den Superstar Staffel kommt.

“Da foid ma nix mehr ei dazua!” – Sebastian L.

Tag DCCCLXXXXI

•Januar 14, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

Tatort Krankenhaus

Als Zivi erlebt man jeden Tag was neues, dummes, trauriges, schönes. Oder so wie heute was extrem aufregendes. Aber von Anfang an:

Meine Tätigkeit im Krankenhaus Sankt Sepp is eigentlich relativ einfach zu umreißen. Ich schiebe Patienten irgendwo hin. Plus so Kleinigkeiten wie EKGs von den Patienten abnehmen. Is relativ gewöhnungsbedürftig, da 1. alte Leute und 2. Schwerkraft (Brusttechnisch) bei Frauen, da 50+. Weisse Bescheid?? Kombiniere kombiniere, dann kommst drauf. Auf jeden Fall; manchmal kommen dann so Aufträge wie heute, wo ma eigentlich nur an Kopf schütteln kann: “Kannst du bitte auf Station X Zimmer X dem Patienten X ein Spezi bringen!” Dummerweise hab ich voreilig ja gesagt und konnt mich auch nimmer aus der Sache rausreden. Schlecht. Bin nämlich kei Zimmerservice. Und außerdem hat ja die Station X auch Praktikanten und Schüler/innen, die des machen könnten. Hätt ich doch am Telefon scho nein gsagt… Naja war zu spät. Ich hab ma auf jeden Fall erst ma Zeit lassen, musst nämlich tatsächlich was machen. Wies kommen musste, hat natürlich die Station nomal angrufen und gsagt, dass sich der Patient scho beschwert. OK gut. Zum Automaten gangen, mit eigenem Geld des scheiß Spezi gekauft und zum Zimmer gangen. Und ich habs ma scho dacht. Ich geh rein, kommt ma erst amal a freundliches: “etz wart i scho a dreiviertel Stund auf mei Spezi.” Ich musst ihm dann völlig zurecht in angesäuertem Ton antworten: “ja tut mir leid, aber ich bin kei Zimmerservice und in am Krankenhaus gibts manchmal auch wichtigeres zu tun als jemandem a Spezi zu bringen.” Er darauf: ” ja des kann ned sein, bla bla bla motz.” Ich hab ma jeglichen Kommentar hart verbissen, weils sonst böse gworden wär. Ich versuch freundlich zu bleiben und frag wer des Spezi denn nun zahlt?! “Ja hol da halt as Geld ausm Geldbeutel!” “Wo is na der??” “Ja wo soll er na sein?? IM SCHUB NATÜRLICH!!!” Okay okay ich seh, der Typ hat an Schatten. Ich mach die Schublade auf und hol mir anstatt 1€, stattliche 20€. Und er checkts ned amal. HAHAHAHAHAHAHA. Owned nOOb Idiot.

Naja den letzten Satz hab ich erfunden. Ich hab mir, ehrlich wie ich bin, natürlich nur den einen Euro rausgholt und ging postwendend.

Was lernt man daraus?? Vielleicht einfach mal so dämliche Aufträge nicht anzunehmen?? Oder des Spezi einfach wieder mitnehmen (was ich mir kurz mal überlegt hab)?? Oder die Flasche vollgas schütteln und an der Tür lauschen, wie er sich aufregt (ich hab die Flasche tatsächlich geschüttelt, als se ausm Automaten kommen is, bekam aber Gewissensbisse und entließ auf dem Weg zum Zimmer die tödlichen Kohlensäuregase, damit ned as ganze Bett vollgespritzt wird.)?? Im nachhinein hätt ma ihm scho so einiges gewunschen, aber man muss bedenken, dass diese Person im Krankenhaus liegt und das wahrscheinlich ned zu Unrecht. Und man will ihm doch den Aufenthalt so angenehm wie möglich machen. Aber das die Leute dann ned checken, dass die Pfleger/innen immer für die Patienten da sind, könnte a Danke auch ganz gut tun.

Trotzdem soll der Typ in der Hölle schmoren.

Tag DCCCLXXXIV

•Januar 7, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

Tag DCCCLXXXII

•Januar 5, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

Es war etwas enttäuschend als wir das Einkaufszentrum verlassen haben. Die ganzen jungen Leute sahen gleich aus. Sie trugen ihre coolen Masken der Gleichgültigkeit. Kommerziell gekleidet um rebellisch auszusehen. Denn wir sind so attraktiv und wir sind so gelangweilt. Also unterhalte mich, erzähle mir einen Witz. Lass es lange dauern, lass es bis in alle Ewigkeit dauern. Lass es grausam werden, bring mich zum lachen. Uns kann niemand weh tun. Trink um den Schwermut des Wochenendes zu vergessen. Denk über Sachen nach, die du kaufen willst. Der Fernseher lehrte mir zu schmollen und Nichts zu lieben. Und meine Haare lang wachsen zu lassen. Warum suchst du dir Kämpfe aus, die du verlieren wirst?? Warum denkst du über Sachen nach die du nicht verstehst?? Ich war mutig und einzigartig, intelligent, eine Schneeflocke. Ich hätte ein Held sein können. Man kann keinem über 14 trauen. Tättowiere meine Arme. Converse Schuhe. Zynik. Aber wir machen es immer noch. Wie erzählen uns, dass wir anders sind. Ich bin so gut geworden, mich selbst anzulügen. Mein ganzer Schmerz und meine ganze Ehre ist aufgebraucht. Meine Waffen sind verrostet. Wenn du also anfängst zu verstehen, dass du aus deinen Fehlern nichts lernst, zieh noch eine Line und gönn dir noch einen Drink. Ich bin ein Märtyrer, ich brauche nur ein Motiv. Ich bin ein Märtyrer, ich brauche nur einen Grund. Ich bin ein Gläubiger, ich brauche nur noch einen Moment. Ich bin ein Gläubiger, ich brauche nur noch einen Grund. Es ist schwierig für uns die Form zu zerstören. Es ist so schwierig für uns allein zu sein. Es ist schwierig für uns Zeit füreinander zu finden. Wir haben überhaupt nichts zu sagen. Uniform. Es war etwas enttäuschend als wir davoneilten. Alle Teenys sahen gleich aus.

 
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